Viele von uns sind entsetzt über die aktuellen Schauprozesse im Iran, die mit Nazi-und Stalin-ähnlichen Grausamkeiten die Iraner und die Welt einzuschüchtern versuchen, die kreativsten und intelligentesten Personen Irans demütigen, entmenschlichen, brutal hinrichten, die das iranische Staatsfernsehen endgültig zu einer Staatsterror- Propagandamaschine machen, wo Filmemacher wie Maziar Bahari "verschwinden", sogar mit kanadischem Pass, wunderbare Menschen wie Clotilde Reiss, die eine Liebe für die alte persische Kultur hat, unter Androhung von Folter und Todesstrafe und unter Drogen zur Selbstdenunziation gezwungen werden, wo junge Studenten wie Sohrab und Neda blindwütig ermordet werden, die Familien und Freunde nicht einmal anständig um sie trauern dürfen.
Zusammen mit United for Iran vom 25.7. und Shirin Ebadi, Amnesty International und Reporter ohne Grenzen und den Iran Mahnwachen und den Protestdemos gegen Wahlbetrug und zunehmend grausamer Repression gegen Demonstranten und Dissidenten, Frauenrechtlerinnen, Künstler, Journalisten, Gewerkschafter, Reformkräfte im Iran, fordern wir das Ende der Schauprozesse und die Rehabilitierung aller, die sie erleiden mussten.
Vernünftig und verantwortlich für die Zukunft ihrer Familien und ihres Landes denkenden Menschen wird wie in Nord Korea oder Birma Agententätigkeit unterstellt. Das ist eine schwere Verletzung des Menschenrechtes auf Meinungs- und Denkfreiheit und eine Beleidigung der Grundwerte der Uno Charta.
Wir wollen zur Pluralität und Ausdauer der friedlichen Proteste in Solidarität mit der Reform und Protestbewegung im Iran anregen und zu praktischer Hilfe für die Entrechteten, Verleumdeten und Gequälten, die Verschwundenen, ihre Namen, ihr Leben in Erinnerung rufen.
Iran
Seit dem 17. Juni 2009 erklären wir:
"Wir vergessen nicht die Namen der im Iran seit dem 12. Juni 2009 Verhafteten und Getöteten.
Wir fordern ein Ende von Gewalt, Tötungen und Verhaftungen, die Freilassung der Verhafteten, die Aufhebung der Medien- und Internet- und Funknetz-Zensur, die Beendigung von Spionage und Gewalt gegen Oppositionelle und deren Familien.
Wir fordern alle Regierungsstellen in Berlin auf, in geeigneter Weise für die Freiheitsrechte und Achtung der Menschenwürde der Bürgerrechtlerinnen im Iran einzutreten.
Wir fordern alle Regierungen, Banken und Handelskammern auf, alle Beziehungen und Geschäfte einzustellen, die der Niederschlagung und Repression gegenüber den Reformkräften dienen können.<
Eine große Mehrheit
der Bevölkerung im Iran hat mit friedlichen Demonstrationen, Liedern, Gesten und Bildern gezeigt, dass sie Frieden, Freiheit, Frauen- und Bürgerrechte will, und dass sie nicht von der bunten und offenen Welt isoliert sein will.
Vor ihrer Zivilcourage haben wir große Hochachtung."
Eva Quistorp, MdEP a.D., Frauen für Frieden, Autorin, Initiatorin der Iran- Mahnwache am Brandenburger Tor,
Lea Rosh, Journalistin, Initiatorin des Holocaust Mahnmals,
Ellen Überschaer, Generalsekretärin des evangelischer Kirchentages,
Eberhard Busek, Südosteuropakoordinator der EU,Wien,
Dirk Sager, Journalist,Vorstand von Reporter ohne Grenzen,
Mehran Barati, Politologe, Exilpolitiker,
Herta Müller, Schriftstellerin
Peter Schneider, Schriftsteller,
Hans Christoph Buch, Schriftsteller
Ingo Schulze,Schriftsteller
György Dalos, ungarischer Schriftsteller
André GLucksmann, Schriftsteller und
Philosoph, Paris
Friederike Frei, Literaturagentin,Potsdam,
Prof. Karol Sauerland, Warschau
Prof. Carsten Colpe, Berlin
Corinna Harfouch
Wolfgang Wieland, MDB,
Monika Lazar, MdB,
Sybille PLogstedt, Journalistin,
Christian Semler, Journalist,
Arnulf Rating, Kabarettist und Kulturmanager,
Rudolf zur Lippe, Schriftsteller und Philosoph
Ulrich Schreiber, internationales Literaturfestival,
Vera Lengsfeld,MDB a.D.,
Wolfgang Templin, Bürgerrechtler89, Journalist,
Dr Peter Weiss, Vizepräsident der IALANA,internationale Vereinigung der Rechtsanwälte gegen Atom u.a. Massenvernichtungswaffen, New York
Annette Ahme, Stadtplanerin,
Brigitte und Jürgen Graalfs, Rechtsanwälte,
Peter Schwanewilms,Lehrer ,GAL Hamburg,
Paul Nellen, Journalist,
Prof.Ulf Kadritzke FHW,
Prof. Micha Brumlik, Frankfurt M.,
Halina Bendkowski, Feministin, Berlin-New York,
Winfried Hammann, Bürgerstadt Berlin,
Gerold Hildebrand, Umweltbibliothek Ostberlin, Sozialwissenschaftler,
Ingrid Lottenburger, Frauenrechtlerin, MdA a.D.,
Tobias Balke, Kulturwissenschaftler,
Antonia Schwarz, Sozialreferentin,
Mohammed Shams, Übersetzer,
Susan Navissi, Lehrerin,
Hildegard Westbeld, Filmarbeiterin,
Beate Schubert, Filmemacherin,
Ellen Wagner, Lehrerin,
Zafarin, iranische Politologin,
Shirin, iranische Künstlerin,
Ada Withake-Scholz, Stadträtin, Gastronomin,
Dieter Rahn, Berlin-Zürich,
Mariano Paliza, Menschenrechtler Peru,Architekt,
Stefan Krikowski, DIG-vorstandsmitglied
Richard Buchner, Menschenrechtler,
Veronica Klingmann, Therapeutin,
Lutz Bucklitsch, Webdesigner,Geschäftsführer,
M.Arpat,Jornalistin ,
Heiko Lietz, Pfarrer, Bürgerrechtler89,
Peter Zamory, MdBü Hamburg,
Dr Petra Osinski, Philologin, GAL Hamburg,
Marlies Hesse, Jornalistin, Bonn,
Dr.Uta von WInterfeld, feministische Sozialwissenschaftlerin,attac Beirat,
Troy Davis,Physiker, Europa-Demokratiezentrum Strassburg,
Gabriele Henkel, Lehrerin,
Hans Kruska, Dipl. Ingenieur,
Dorian Rassloff, Evang Studentengemeinde,
Fahimeh Farsaie ,Schriftstellerin,Jornalistin,
Richard Mann, academic director,
Bärbel Joachim-Mann, Lehrerin,
Rudolf Michael, Architekt,
Ingeborg Michael, Lehrerin, Frauen für Frieden,
Michael Batliner, property manager, Los Angeles,
Beatrix Spreng, Pfarrerin,Brandenburg,
M.Azemoun,Schauspielerin,
Wilhlem Knabe, MDB a,D;.Mühlheim,
Prof.Dr Batternberg,Theologe,
Christan Wendt, Projektemanager,Potsdam
Andreas Sparberg, Moderator,
Mila Mossafer, Menschenrechtlerin,
Tahereh Lindhorst, Menschenrechtlerin,
Huschang Dinarvand,Dipl. Politologe, Menschenrechtler,
Shahla Mosafer, Menschenrechtlerin,
Annelies Piening, Förderkreis europäische Jugendbildungsstätte Haus Kreisau,
Monika Schrodt, Lehrerin, Umweltaktivistin,
Margit Miosga, Jornalistin,
Monika v.d.Meden,Musikerin,Genf
Klaus-Heinrich Standke, UNO-Direktor a.D., Berlin-Weimar,
Elisabeth Stiefel, feministische Ökonomin, Köln,
Mechthild M.Jansen, Frauenbildungsreferentin Hessen, Foerderkreis der Boellstiftung,
Ingrid Borretty, Bundesvorsitzende DIE GRÜNEN ALTEN,
Elisa Gelewski, Schauspielerin,
Peter Zamory, GAl Hamburg,
Ulrich Ballhausen, Leiter der europäischen Jugendbildungsstätte,Weimar,
Roya Dinarvand, Erzieherin,
Ricarda Buch, Lehrerin,
Ali Dinarvand, Pädagoge,
Giuseppe de Siati, Buchhändler,
Martin Jankowski, Schriftsteller, Bürgerrechtler89,
Karin und Lutz Kaper, Filmemacherinnen,
Klaus Faber, Staatssekretär a.D., Koordinator des Komitees gegen die Gefahren des Antisemitismus,
Iran Solidaritätsgruppe Strassburg-Paris,
Erich Rathfelder, Journalist, Zagreb
Paul Hockenos,Journalist, Berlin, Boston,
Doro Meuren, Dipl Soziologin ,Heidelberg
Stefan Michel, Biologe, Tadjikistan
Detlev Hartmann, leitender Angestellter
Mirco Kreibich, Biologe und Wirtschaftswissenschaftler,Bonn,Kabul
Prof Gerhard Bauer, Germanist,Berlin
Prof.Dr Heinz Gess, Bielefeld,
Monika von.d. Meden, Musikerin,Genf
Pavlina Kalandrova, Theatermanagerin, Theater Archa,Prag
Christian Zimmermann, minority human rights consultant,
Helga Trüpel, Mitglied des Europaparlamentes
Dr Hildburg Quistorp, Philologin, Bibliothekswissenschafterlin
Stephan Dömpke, UNO Koordinator, Tirana
Hildegard von Meier, Frauen für Frieden
Walter Oswalt, Leiter des Walter Eucken Institutes, wissenschaftlicher
Beirat von Attac
Renate Rüff, Lehrerin
Marion Boeker, Consultant on Human Rights and Gender Issues
Eike Schmitz, Filmemacher
Greta Tüllmann, Soziologin, Herausgeberin der Zeitschrift ab 40, München
Reinhard Weißhuhn, außenpolitischer Referent der Bundestagsfraktion
Bündnis 90-Die Grünen
Prof. Dr.Rolf Kreibich, Mitglied des World Future Council ,Hamburg Berlin
Marlene Müller, Lehrerin, Kleve
Sylwia Zaler, Psychotherapeutin, Künstlerin
Peter Schrage-Aden, Afrikaexperte und Umweltdezernent,
Dr phil Vernoika Grueneisen,Psychoanalytikerin, Nürnberg
Alfred Eichhorn, Jornalist, Moderator,
Frank Bsirske,Verdi, Gewerkschaftssekretär,
Dr Stefan Winkler, Historiker, Germanist, Alexandria
Heinrich Dieckmann, Theologe und Kulturmanager
Jakob Mattner, Bühnenbildner , Maler
Rolf Hossfeld, Schriftsteller und Jornalist
Prof . Ulrich K. Preuss, Hertie school of governance
Prof. Claus Offe, Hertie school of governance
Sybille Havemann, Therapeutin
Silke Albin, Juristin
Steffen Noack, Unesco- Schulen Projekt
Blandine Bacque, Musikerin, Marseille
Mahmoud Rafi, Vorstand der Liga für Menschenrechte im Iran
Prof . Eckhart Gumlich, Physiker
Gertrud Gumlich, Ärztin
Cornelia Staudacher, Journalistin, Kulturmanagerin
Petra Wiese, Kinderbuchautorin
Christoph Assheuer, Übersetzer
Alain Lance, Schriftsteller und Übersetzer, Paris
Dr Wolfgang Uellenberger-van Dawen ,Verdi -Bundesverwaltung
Tilman Zülch, Vorsitzender der Gesellschaft für bedrohte Völker
Thomas Dersee,Strahlentelex
Oliver Elias,Filmemacher
Jasmin Mone,Filmemacherin
u.a.
Unterstützen Sie mit Ihrem Namen diesen Aufruf ,
mailen Sie an
[Eva Quistorp]
Am 16.9. wird es weltweit in Literaturhäusern ein worldwide reading mit dem Internationalen Literaturfestival u.a. mit Nevad Kermani und Bahman Niroumand
von der Fatwa von Ayatollah Montazeri geben, die er im Juli 09 aus seinem Hausarrest heraus erliess, die in der SZ gedruckt wurde.
Am 23. und 24.9. wird es weltweite Protestaktionen geben, um gegen die Anwesenheit und damit mögliche Legitimierung durch die UNO von dem Diktator Ahmadinejahd bei der Unovollversammlung zu protestieren, wozu auch Shirin Ebadi und United for Iran aufruft,
am 10.10. wird in Berlin im HAU eine Menschenrechtskonferenz zum Iran stattfinden,
Shirin Ebadi wird bei den Berliner Reflektionen lesen,
die Reporter ohne Grenzen machen eine Lesung und
die Böllstiftung zeigt iranisch-arabische Filme im Oktober 09
Auch gegen die Holocaustleugnung und die Hassreden im iranischen Staatsfernsehen wollen viele von uns protestieren und solche Reden bei der UNO nicht zulassen.
Gerade in den Bereichen des Handelsboykotts und der Atomverhandlungen, bei denen man auch über Menschenrechtsverletzungen reden sollte, gibt es viel zu tun.
So hat Chavez - der von vielen für links gehalten wird und auch das dumme Feinbild USA pflegt -, mögliche Benzinboykotte durch seine Zusage von Benzin und Öllieferungen und seinen Besuch in Teheran, ohne irgendetwas für die Befreiung der politischen Gefangenen zu unternehmen, unterlaufen.
Eine Kooperation von Ölländern, Diktaturen und Extremisten gegen Frauen und Menschenrechte -
das braucht die Welt nicht auch noch in der Finanz-, Wirtschafts-, Klima- und Hungerkrise,nein,
wie Obama sagt und wie Ghandhi und ML King, Coretta King und Arundhati Roy es schon sagten und Willy Brandt, wir müssen kooperieren lernen und die Schöpfung erhalten für die nächsten Generationen
I hope, we shall overcome and stand together like a tree at the water...
Am 14. Juli wurde dieser Aufruf von Eva Quistorp persönlich an 100 Mitglieder des Europaparlaments aus verschiedenen Parteien übergeben, u.a. an den neu gewählten Präsidenten des Europaparlamentes aus Polen.
Am 5.8., einen Tag vor der Frauenkunstaktion von Frauen für Frieden und iranischen Künstlerinnen zum Hiroshimatag erreichte der Aufruf den Menschenrechtsbeauftragten Günte Noocke der Bundesregierung, der sich große Sorgen um die Menschenrechte im Iran und im Irak und Zentralasien macht.
Die Nacht-Mahnwachen am Brandenburger Tor, die von Eva Quistorp in der Tradition von Frauen für Frieden initiiert und von Annette Ahme unterstützt wurden, fanden vom 4.Juli, dem US Unabhängigkeitstag bis zum 11.Juli jeden Abend mit Lesungen der Namen der Ermordeten und der Verhafteten und Verschwundenen und mit Gedichten iranischer und persischer alter Musik und Protestliedern der Demos nach dem 12.Juni statt. Mit we shall overomce bildeten wir Schweige- und Tanzkreise, legten weiße Rosen am Bild von Neda nieder, lasen aktuelle Nachrichten verschiedener kritischer Medien vor, von Amnesty International und von Reporter ohne Grenzen und beteiligten uns aktiv am 25.Juli mit Shirin Ebadi am internationalen Protesttag von United for Iran.
Wir werden vor allem versuchen, die Mütter und Frauen der Gefangenen mit vielen Solidaritätsgruppen weltweit zu unterstützen, Politik und Medien und nicht zuletzt die Wirtschaft und Banken weltweit, wie u.a. den Waffenhandel und den Handel mit Nokia-Siemens Internetzensur-Software kritisch zu beobachten und wenn nötig, zu boykottieren, wie in andern Ländern auch, in denen die Frauen und Bürgerrechte so missachtet werden und uns so alle, den Weltfrieden und die Demokratie auf die Dauer gefährden.








Many of you have probably read this letter from Cindy Sheehan to
Barbara Bush.&xnbsp; But, for those of you who have not, please take the time
to read about the grief of a mother--and the silence of another.&xnbsp; Peace
to all of us, Lorraine
/Published on Thursday, November 17, 2005 by CommonDreams.org /
*Open Letter to George's Mama *
*by Cindy Sheehan *
&xnbsp;
Dear Barbara,
On April 04, 2004, your oldest child killed my oldest child, Casey
Austin Sheehan.
Unlike your oldest child, my son was a marvelous person who joined the
military to serve his country and to try and make the world a better
place. Casey didn't want to go to Iraq, but he knew his duty. Your son
went AWOL from a glamour unit. George couldn't even handle the Alabama
Air National Guard. Casey joined the Army before your son became
commander in chief. We all know that your son was thinking of invading
Iraq as early as 1999. Casey was a dead man before George even became
president and before he even joined the Army in May of 2000.
I raised Casey and my other children to use their words to solve
problems and conflicts. I told my four children from the time that they
were small that it is ALWAYS wrong to kick, bite, hit, scratch, pull
hair, etc. If the smaller children couldn't find the words to solve
their conflicts without violence, I always encouraged them to find a
mediator like a parent, older sibling, or teacher to help them find the
words.
Did you teach George to use his words and not his violence to solve
problems? It doesn't appear so. Did you teach him that killing other
people for profits and oil is ALWAYS wrong? Obviously you did not. I
also used to wash my children's mouth out with soap on the rare
occasion that they lied…did you do that to George? Can you do it now?
He has lied and he is still lying. Saddam did not have WMDs or ties
with al-Qaeda and the Downing Street Memos prove that your son knew
this before he invaded Iraq.
On August 3rd, 2005, your son said that he killed my son and the other
brave and honorable Americans for a "noble cause." Well, Barbara,
mother to mother, that angered me. I don't consider invading and
occupying another country that was proven not to be a threat to the USA
is a noble cause. I don't think invading a country, killing its
innocent citizens, and ruining the infrastructure to make your family
and your family-friendly war profiteers rich is a noble cause.
So I went down to Crawford in August to ask your son what noble cause
did he kill my son for. He wouldn't speak with me. I think that showed
incredibly bad manners. Do you think a president, even if it is your
son, should be so inaccessible to his employers? Especially one of his
bosses whose life George has devastated so completely?
I have been to the White House several times since August to try and
meet with George and I am going back to Crawford next week. Do you
think you can call him and ask him to do the right thing and bring the
troops home from this illegal and immoral war in Iraq that he
carelessly started? I hear you are one of the few people he still talks
to. He won't speak to his father, who knew the difficulties and
impossibilities of going into Iraq and that's why he didn't go there in
the first Gulf War. If you won't tell him to bring the troops home, can
you at least urge him to meet with me?
You said this in 2003, a little over a year before my dear, sweet Casey
was killed by your son's policies:
"Why should we hear about body bags and deaths? Oh, I mean, it's not
relevant. So why should I waste my beautiful mind on something like
that?" (Good Morning America, March 18, 2003)
Now I have something to tell you, Barbara. I didn't want to hear about
deaths or body bags either. On April 04, 2004, three Army officers came
to my house to tell me that Casey was killed in Iraq. I fell on the
floor screaming and begging the cruel Angel of Death to take me too.
But the Angel of Death that took my son is your son.
Casey came home in a flag draped coffin on April 10th. I used to have a
beautiful mind too. Now my mind is filled with images of seeing his
beautiful body in his casket and memories of burying my brave and
honest boy before his life really began. Casey's beautiful mind was
ended by an insurgent's bullet to his brain, but your son might as well
have pulled the trigger.
Besides encouraging your son to have some honesty and courage and to
finally do the right thing, don't you think you owe me and every other
Gold Star parent an apology for that cruel and careless remark you
made?
Your son's amazingly ignorant, arrogant, and reckless policies in Iraq
are responsible for so much sorrow and trouble in this world.
Can you make him stop? Do it before more mothers' lives are needlessly
and cruelly harmed. There have been too many worldwide already.
Sincerely,
Cindy Sheehan
Mother of Casey Sheehan
Founder and President of Gold Star Families for Peace
Founder of Camp Casey Peace Foundation
We appeal to all european Press outlets and peace groups
to support this campaign - Please forward
"They Lied. They Died"
National Ad Campaign
has been launched in the following newspapers on September, 22 :
2 Full Pages
USA Today
Washington Post
Denver Post
Rocky Mountain News
Palm Beach Post
Indianapolis Star
Des Moines Register
Louisville Courier-Journal
Minneapolis Star Tribune
Rochester Post-Bulletin
Omaha World Herald
Cincinnati Inquirer
Philadelphia Inquirer
Pittsburgh Post Gazette
Charleston Daily Mail
http://www.winwithoutwarus.org/pdf/theyliedtheydied.pdf
Win Without War members will head to Washington, DC on Saturday, September 24th, for the massive "End the War on Iraq" peace march and rally organized by United for Peace and Justice (UFPJ). This Saturday's rally and UFPJ events scheduled throughout the weekend will make it clear that the American people want an exit plan with a timeline to end the war in Iraq.
www.winwithoutwarus.org
www.unitedforpeace.org/
reports form the international peace conference in Barcelona in June 2004-look:www.ipb.org or www.barcelona2004.org
introduction by Eva Quistorp
Jan. 15, 2005- Martin Luther King`s birthday-
in honor of Gandhi, Robert Kennedy, Martin Luther King Jr,
Steve Biko,Rosa Parks and Anna Achmatova and Sacharov ,Allende and Rabin,who took risks for peace,justice and human rights
as in honor of the nobel prize winners Bertha von Suttner ,
Rigoberta Menchu, Betty Williams, Ebin Shiradi, Jimmy Carter,
the Dalai Lama and Wangari Mathai and others who deserved it,
and in respect of and memory of the victims of floods , hunger, corruption ot the elites and wars in South Asia and Central Asia ,
Africa and Latin America
60 years after the end of the second world war
60 years after the liberation of Auschwitz
60 Years arter the nucelar bombing of Hiroshima and Nagasaki and the following years of nuclear testing and arms and drugs selling around the world
60 years after the creation of the United Nations and all their good conventions
at the beginning of the memory year 2005 for Einstein,
Bertha von Suttner and Schiller-
5 days before the inauguration of W.Bush and his government , administration and think tanks, which we did not vote for and we do not at all agree with:
An Appeal to Global Conscience:
For Democracy and Peace, Not War and Empire
We appeal to all peace and justice movements to stand together as a
conscience of the world against the Bush Administration¹s bloody occupation
of Iraq and drive towards an US-American Empire. We may be in for a long war.
But together we can undermine the pillars of war and occupation, make it
impossible for the US-American government to continue its course, and begin to
plant the foundations of peace.
We who stand for democracy in the United States should widen and deepen our
protests especially at local community levels to :
Geneva, 6 May 2003. The IPB calls on the world community - states,
international agencies and civil society -- to rally in support of the
United Nations. Peace and security are under threat and the UN itself is in
danger of being marginalized. The experience and impartiality of the UN are
crucial to the successful rebuilding of the Iraqi nation, and it must assume
the principal role. The UN's centrality in the reconstruction process, and
its firm rejection of Washington's 'pre-emptive strikes' policy are
essential for the stability of the region and for prospects for peace and
justice all over the world in the years to come.
Fall of Saddam Hussein: The IPB welcomes the fall of the Iraqi dictatorship
and expresses abhorrence at the human rights abuses committed under the
regime. The end of a tyrant is a cause for joy. However the method of
achieving this result calls for strong criticism and will have unforeseeable
and dire consequences.
The war and the law: This was a war of aggression carried out in pursuit of
a pre-emptive policy not recognised in international law. As such it was
contrary to the fundamental principles of the UN Charter. The majority of
the world community (states and public opinion) was resolutely opposed to
the military invasion and yet their voices were utterly disregarded by the
Coalition governments. Iraq's alleged weapons of mass destruction - which
constituted the rationale for the war - have yet to be discovered, and even
if they are found, would offer no legal justification for the use of force.
IPB welcomes and supports independent and multilateral investigations,
documentation and where possible legal proceedings, to determine if war
crimes or crimes against peace were committed, and whether compensation
should be awarded.
Humanitarian and security crisis: IPB shares the worldwide concerns
regarding the humanitarian situation. We have all been appalled by the
scenes of chaos, the large-scale looting, the assassinations of leading
clerics and the general lawlessness and fear gripping the population. Media
reports have highlighted the acute shortages of water and electricity, and
the ransacking of hospitals, museums, libraries and other public
institutions. While there are now signs of improvement, the ability of the
aid agencies to operate effectively and for ordinary life to continue
depends on resolving the security crisis. Kofi Annan and other authorities
have clearly pointed out the responsibility of the occupying forces'
obligations under the Geneva Conventions to maintain order and protect the
civilian population. IPB calls for the rapid establishment of secure
conditions so the Coalition forces do not linger in Iraq any longer than
necessary.
New administration: President Bush and Prime Minister Blair have yet to
secure a Security Council Resolution endorsing the White House plan for an
Iraqi Interim Authority (IIA) - a legal precondition for the release of
funds from the World Bank and other agencies. The new administration, led by
retired US General Jay Garner, has been rejected by Shia opposition groups;
and meetings of 'invited leaders' have been boycotted. In addition, there
remains widespread cynicism about the US and UK's plans to seize/privatise
Iraqi oil, and anti-American demonstrations are spreading. Iraqi citizens
and TV viewers everywhere are furious at the military's inaction in the face
of the chaos they themselves, at least in part, have generated. An
alternative approach is urgently needed.
Role of the UN: Under the White House plan, the UN would serve as a vehicle
for humanitarian aid and financial contributions towards the reconstruction,
and also as a political adviser "suggesting people" for the IIA. However, as
President Chirac says, "The reconstruction of Iraq is a matter for the
United Nations and it alone. We are no longer in an era where one or two
countries can control the fate of another country." Although a UN-run
transitional administration can only be phased in gradually, it is
nevertheless a prerequisite to handing control of the country back to its
people. Moreover, only resumed UN inspections can render a convincing
verdict on any remaining Iraqi weapons of mass destruction. US-only
inspections are no guarantee of impartiality. UN control must not be seen to
confer legitimacy upon the war but rather upon a reconstructed Iraqi state.
While recognising US de facto control, the IPB calls for a Security Council
Resolution, authorising a UN-led civil administration in conjunction with
all sections of Iraqi civil society, including women's organisations, to be
approved as soon as security is assured.
Cluster bombs and depleted uranium: given the serious nature of recent
allegations regarding the conduct of the war, IPB calls for an international
investigation, covering especially the use of cluster bombs and depleted
uranium in civilian areas, (see reports by Amnesty International and
WISE/NIRS Nuclear Monitor respectively.
Middle East: It is vital that the commitment secured from President Bush to
the "Roadmap" towards an Israeli-Palestinian peace and the creation of a
Palestinian state by 2005 be adhered to; rapid progress on this is
imperative in order to ensure a lasting peace in the wider region. The IPB
calls on the UN to encourage the establishment of a Middle East zone free of
weapons of mass destruction at an early date. To achieve this, the
continuing taboo surrounding Israel's nuclear arsenal must be broken.
Pre-emptive attacks: The most serious menace to international order in the
coming period is the US's so-called 'right' to conduct 'pre-emptive
strikes'. This is a doctrine that already shows alarming signs of spreading
to other states. IPB believes it is now urgent for the UN as a whole to
categorically reject such pre-emptive strikes, and to insist upon the
peaceful resolution of disputes as provided for in the UN Charter. Such a
declaration should give the Bush administration cause to review its
doctrines. Weapons proliferation should be dealt with through existing
multilateral chemical, biological and nuclear weapons treaties. Furthermore,
as long as the nuclear weapons states adhere to their nuclear weapons in
violation of their legal obligations, there will always be other countries
which will acquire them and use them as bargaining chips, as North Korea is
doing.
Speaking at a town hall meeting in Wisconsin on April 8, John Kerry asked all Americans to remain united in support of our troops and he called on the President to show leadership in rallying international contributions to win the peace in Iraq:
We come here today, first and foremost, to say to our troops how proud we are of them, how grateful we are for their service to country, and how much we support them even as they carry out a difficult task and a difficult policy. No matter what our feelings about the war, we support the troops.
Leadership also requires that we ask the right questions and that we put forward the right policies for our country.
Last September, at the Brookings Institution, I made a speech where I laid out precisely what I thought we ought to do in Iraq and with Iraq and about Iraq.
Again in December of last year, at the Council on Foreign Relations, I repeated the steps we ought to take precisely in order to deal with Iraq.
I believe it is the role of the president of the United States to maximize the ability to be successful and to minimize the cost to the American people, both financially and in lives.
That's common sense. And here, today, once again we are asking the question: Why is the United States of America almost alone in carrying this burden and the risks which the world has a stake in?
There's no Arab country that is advanced by a failed Iraq. No European country is made safer by a failed Iraq. And yet those countries are distinctly absent from the risk-bearing of this effort.
Why? I think Americans have a right to ask why. And the answer to that question lies in both those speeches I made and in the steps which are staring us in the face. This is essentially -- essentially, not exclusively, but essentially -- an American occupation.
If you were to ask any student in college, first year of foreign policy, do you think it's a good idea for the United States of America almost alone to occupy a Middle Eastern nation, what do you think the answer would be?
But that's precisely what we're doing. So once again, I say that we ought to be engaged in a bold, clear, startlingly honest appeal to the world to see the interest. And we should be engaged in the diplomacy that is prepared to share, with all of those other countries that we need to come to the table, the decision-making and the responsibility, and that is how we will resolve this issue.
So it is my hope that in the days ahead and let me make it clear: We must be successful. No one's security is advanced by a failed Iraq. But we deserve an effort that maximizes the opportunity for success and minimizes the spending of American dollars and lives in the effort to achieve what is, after all, in the interests of people all across this planet.
So I hope that in the days ahead common sense and humility will begin to emerge in the approach of our nation and our policy so that we do not see month after month of these images and difficulties. And the president needs to explain to the American people: Who are we turning power over to on the 30th of June? What will we be protecting on the 30th of June?
Published on Tuesday, April 13, 2004 by the Daytona Beach News-Journal
More about Kerry for President
the day of the meeting of the UN security council-5.2.2003-


Friedenspreis für Anwältin und Soldatenmütter Ehrung für Eren Keskin und Petersburger Organisation Die türkische Menschenrechtsanwältin Eren Keskin und die Petersburger Soldatenmütter haben am Mittwochabend (01.09.04) den Aachener Friedenspreis erhalten. Der mit insgesamt 2.000 Euro dotierte Preis wird traditionell am Weltfriedenstag verliehen.
"Der Aachener Friedenspreis zeichnet in diesem Jahr Frauen aus, die die Erreichung und Sicherung des Friedens in ihren Ländern beispielhaft vorantreiben", sagte der Vorsitzende des gleichnamigen Vereins, Otmar Steinbicker.
"Nach außen demokratisch, innen eine Militärmacht"
Eren Keskin
Die 45 Jahre alte Eren Keskin wurde für ihren Einsatz für die Menschenrechte geehrt. Mit öffentlichen Äußerungen zur türkischen Politik und ihrem besonderen Engagement für verfolgte Frauen habe sich die türkische Juristin selbst starken Gefährdungen ausgesetzt, heißt es in der Laudatio. Haft und Morddrohungen gehörten für sie zum Alltag. Vor der Preisverleihung griff Keskin die türkische Regierung scharf an: "Nach außen hin ist die Türkei ein demokratisches Land. Innen ist sie eine Militärmacht."
Keskin arbeitet seit 1984 als Rechtsanwältin in Istanbul und ist seit der Gründung im Jahre 1986 aktives Mitglied des türkischen Menschenrechtsvereins IHD (Insan Haklari Dernegi) - mit 19.000 Mitgliedern die größte Menschenrechtsorganisation der Türkei. 1997 gründete Keskin zusammen mit anderen Rechtsanwältinnen das Projekt "Rechtliche Hilfe für Frauen, die von staatlichen Sicherheitskräften vergewaltigt oder auf eine andere Weise sexuell misshandelt wurden". Die meisten der Hilfe suchenden Frauen sind Kurdinnen.
Hilfe für Wehrdienstverweigerer und Deserteure
Ella Polyakova
Die 1991 gegründete "Gesellschaftliche Rechtsschutzorganisation Soldatenmütter von Sankt Petersburg" erhielt den Aachener Friedenspreis 2004 für ihr Engagement für russische Kriegsdienstverweigerer und Deserteure sowie für ihren Widerstand gegen den Krieg in Tschetschenien. Die Auszeichnung nahm Ella Polyakova, eine der beiden Vorsitzenden der Organisation, in Empfang.
"Wir bewundern die Zivilcourage und die Zähigkeit, mit denen die Petersburger Soldatenmütter für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung streiten", sagte Steinbicker. Mehr als 100.000 Wehrpflichtige konnten mit Hilfe der Petersburger Soldatenmütter das gesetzlich garantierte Recht, nicht dienen zu müssen, durchsetzen. Mehr als 5.000 Deserteure wurden dank ihrer Unterstützung vorzeitig aus der Armee entlassen.
"Feindbilder ab- und Vertrauen aufbauen"Seit 16 Jahren verleiht der Verein Aachener Friedenspreis seine jährliche Auszeichnung an Menschen, die "Feindbilder ab- und Vertrauen aufbauen" und sich für die Völkerverständigung einsetzen. "Geehrt werden Menschen unabhängig von ideologischen, religiösen oder parteipolitischen Kriterien und unabhängig von ihrer sozialen und nationalen Zugehörigkeit", erklärt der Verein. Das Preisgeld betrage jeweils 1.000 Euro.
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Brüssel, 13. Mai 2004
Die Europäischen Grünen sind zutiefst besorgt über die Verschlechterung der Situation im Irak nach dem Bekanntwerden erschreckender Folterszenen und der Misshandlung von irakischen Gefangenen durch US-Truppen und die Enthauptung einer amerikanischen zivilen Geisel als Racheakt. Um das Abgleiten in eine Spirale der Gewalt zu verhindern, fordern die Europäischen Grünen eine rasche und umfassende Reaktion auf die systematische Misshandlung und Folter von Kriegsgefangenen. Wir fordern einen radikalen Kurswechsel der internationalen Politik gegenüber dem Irak, um das Schlimmste zu verhindern.
Die Spitzenkandidaten der Grünen Parteien für die Europawahlen erklären dazu:
Die Europäischen Grünen fordern die USA und Großbritannien dazu auf, sofort alle Misshandlungen der in ihrem Gewahrsam befindlichen Gefangenen einzustellen. Wir verlangen spontanen und freien Zugang für die UN und internationale Menschenrechtsorganisationen zu den Gefängnissen in Irak, Afghanistan und Guantanamo Bay, wie es in der UN-Konvention gegen Folter vorgesehen ist. Die Gefangenen müssen in Übereinstimmung mit den internationalen Normen für faire Gerichtsverfahren angeklagt und vor ein Gericht gestellt oder freigelassen werden.
Wir fordern den Rücktritt des amerikanischen und britischen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld und Geoff Hoon. Um der Gerechtigkeit willen, sollen diejenigen, die Befehlen folgten, nicht zu den Leidtragenden einer Philosophie der Selbstgerechtigkeit werden, die von ihren Vorgesetzten propagiert wird, die offensichtlich die Iraker gering schätzen.
Was im Irak geschehen ist, ist definitiv ein Fall der vor den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) gehört. Es müssen alle Fakten vor einem Kriegsverbrechertribunal ans Tageslicht gebracht werden. Sonst wird sich der Eindruck weiter verstärken, dass Kriegsverbechertribunale nur gegenüber weniger mächtigen Ländern angewendet werden.
Wir fordern den Staatsanwalt des ICC auf, von sich aus Untersuchungen der im Irak begangenen Verbrechen auf mögliche Anklagen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen einzuleiten.
Die europäischen Grünen fordern die USA auf, ihre Haltung gegenüber dem ICC zu überprüfen und ihm beizutreten. Dies würde helfen, die stark erschütterte Glaubwürdigkeit der USA in den Augen der internationalen Gemeinschaft wieder herzustellen. Wenn die USA eine Untersuchung und ein Gerichtsverfahren beim ICC akzeptierten, wäre das ein klares Signal, dass die Vereinigten Staaten wieder zu den in ihrer Verfassung verankerten Grundwerten zurückkehren.
Großbritannien hat den ICC-Vertrag ratifiziert und die Taten seiner Soldaten könnten bei diesem Gericht verhandelt werden, aber es wäre ungerecht, wenn Soldaten aus dem Vereinigten Königreich dort der Prozess gemacht würde aber nicht den Soldaten aus den USA.
Es ist erschreckend und unakzeptabel, dass die betroffenen Regierungen interne Berichte des Roten Kreuzes über die Misshandlung von Gefangenen im Irak ein Jahr lang ignoriert haben. Wir fordern alle Mitgliedsstaaten des Roten Kreuzes auf, eine Debatte zu beginnen, um sicherzustellen, dass in Zukunft das Rote Kreuz nach klaren Regeln und gewissen Fristen die Öffentlichkeit bei derartigen Missständen alarmieren darf und nicht durch das Prinzip der Neutralität daran gehindert wird.
Wir wiederholen unsere Forderung nach einer Internationalen Untersuchungskommission, die damit beauftragt ist, unabhängig und unparteiisch alle Menschenrechtsverletzungen im Irak zu untersuchen, unabhängig davon, wann sie geschehen sind und wer sie begangen hat. Wir fordern auch, dass dieser Kommission Zugang zu allen Bildern über Folter und Missbrauch in den irakischen Gefängnissen erhält, die derzeit noch zurückgehalten werden.
Die fatale Philosophie im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" international verbindliche Rechtsnormen abzubauen, muss aufgegeben werden. Die Regeln der Genfer Konvention und das internationale humanitäre Recht sind für alle Länder verbindlich, unabhängig von ihrer Macht und Größe. Die Besatzungsmächte sind verantwortlich für die Sicherheit und das Wohlergehen der von ihnen kontrollierten Bevölkerung.
Wir glauben, dass der Europäische Rat in der Irakfrage eine besondere Verantwortung hat. Er muss sicherstellen, dass alle EU-Mitgliedsstaaten ihre Verpflichtungen gegenüber den internationalen Menschenrechten und dem humanitären Recht erfüllen. Wir verlangen, dass das Thema ein zentraler Punkt auf der Tagesordnung des nächsten Europäischen Rates am 16. und 17. Juni wird.
Im Namen des Grünen Dream Teams für die Europawahlen:
Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen, Deutschland
Monica Frassoni, Federazione dei Verdi, Italien
Arnold Cassola, Alternattiva Demokratika, Malta
Hélène Flautre, Les Verts, Frankreich
Satu Hassi, Vihrea Liitto, Finnland
Pierre Jonckheer, Ecolo, Belgien
Jean Lambert, The Green Party, Grossbritannien
Magdalena Mosiewicz, Zieloni 2004, Polen
Claude Turmes, Déi Greng, Luxemburg
Johannes Voggenhuber, Die Grünen, Österreich
Eva Quistorp, MdEP a.D.,Europakandidatin 2004
Bitte liebe Freundinnen und Freunde,
schließt euch der Forderung von mehr als 300 tausend Us Amerikanern an, die die Unterschriften Liste zum Rücktritt von Rumsfeld unterstützen und mit Kerry sympathisieren,
unterstützt öffentlich die Forderung von Reinhard Bütikofer in seiner Rede auf dem Länderrat zum Rücktritt von Rumsfeld und
die Forderung von Eva Quistorp und anderen EuropakandidatInnen vom 8.5.,
dem europäischen Tag zur Erinnerung an das Ende des zweiten Weltkrieges:
Völkerrecht und Menschenrecht vor Militärmacht und obszönem Machtmissbrauch:
Rumsfeld muss zurücktreten!!!
die UNO muss mehr Macht und Respekt erhalten, um Recht schützen zu können!!!
Eva Quistorp, MdEP a.D., Europakanidatin 2004
www.eurogreens.org
www.berlin-declaration.org
internationales Friedensbüro
DUISBURGER ERKLÄRUNG 16.April 2004
Die Beziehungen zwischen Europa und den USA sind spätestens seit dem Irak-Krieg gestört. Mit ihrer "Duisburger Erklärung" speisen deutsche Intellektuelle Kriterien für eine Neugestaltung des transatlantischen Verhältnisses in die gesellschaftspolitische Diskussion ein. Denn eine Abkopplung der Partner sei keine Option.
Europa und die USA müssen ihr transatlantisches Verhältnis ohne ideologische Scheuklappen neu ordnen.
Die Duisburger Erklärung
Amerika ist für Europa seit langem der mit Abstand wichtigste Partner. Doch inzwischen ist Amerika auch zu einem unserer vielleicht wichtigsten weltpolitischen Probleme geworden. Das alte Vorbild, der Traum und der Freund Amerika werden von einer Mehrheit der Europäer heute als eine Gefahr für den Weltfrieden wahrgenommen. Die Regierung George W. Bush hat die Welt vor dem Irak-Krieg an der Nase herumgeführt, sie hat die UNO und das Völkerrecht missachtet. Ist damit eine "Wertegemeinschaft" Europas mit den USA noch möglich? Wir brauchen eine breite Diskussion des Standes und der Perspektiven der transatlantischen Beziehungen, wir brauchen eine Neubestimmung. Wir müssen darüber diskutieren, wie Europa sich trotz vieler Probleme weiter auf Amerika beziehen will.
I.
Der amerikanische Traum verblasst. Die Vereinigten Staaten von Amerika, lange ein Magnet europäischer Auswanderer, der Entrinnen aus dem Elend und der Unterdrückung des Alten Kontinents im 18., 19. und 20. Jahrhundert verhieß, versprachen nicht allein ein besseres Leben, Wohlstand und Fortschritt, sondern auch Freiheit und Demokratie. Die USA waren ein Symbol, das diese Werte verkörperte. Im 20. Jahrhundert boten sie den europäischen Flüchtlingen Zuflucht vor dem deutschen Faschismus, sie waren das Land der Befreiung von der Nazi-Diktatur; sie wurden im Westen zum Land des Marshall-Plans und der Care-Pakete. Im Kalten Krieg boten sie Schutz gegen den Stalinismus. Auch wenn all diese historischen Leistungen und Verdienste nicht selbstlos, sondern durchaus auch im Eigeninteresse erfolgten, waren sie doch real und verstärkten für die Europäer das Bild von den USA als Hort der Freiheit. Das war unser, der europäische Traum von Amerika. Dieser Traum war gerade in der Bundesrepublik Deutschland besonders ausgeprägt, weil im Land des Faschismus und des Holocaust das starke Bedürfnis bestand, seine demokratische Läuterung zu belegen. Die Erben der Nazis fanden es bequem, die demokratischen Werte des Siegers zu bewundern. Richtig zwar, aber oft auch mit einem Anflug von Opportunismus behaftet.
Der westeuropäische und westdeutsche Atlantizismus der Nachkriegszeit verband die ideologische Exkulpierung über die Identifizierung mit dem Sieger mit den politischen und militärischen Notwendigkeiten: zu lieben, von wem man abhängig war, war klug. Angesichts des verlorenen Weltkrieges bestand im Kalten Krieg nur die Wahl zwischen den beiden Mächten USA und Sowjetunion. Sie fiel leicht, und die Identifizierung mit den Werten gab der politischen Gefolgschaft eine überzeugende moralische Basis, die in der Formel "Freiheit oder Sozialismus" noch beschworen wurde, als sie schon längst brüchig geworden war. Von Amerika lernen, hieß Demokratie und Siegen lernen.
Gerade im Vergleich zur eigenen, europäischen Geschichte waren die USA ein berechtigtes und verständliches Vorbild. Die opportunistischen Aspekte des Atlantizismus änderten daran nichts. Sozialpolitisch zwar etwas unterbelichtet hatten die wirtschaftlich und politisch so dynamischen USA die inneren Freiheitsrechte tatsächlich zu einer Höhe entwickelt, von der viele europäische Länder kaum zu träumen wagten.
Inzwischen, und nicht erst seit George Bush dem Jüngeren, ist die Leuchtkraft des Vorbildes USA verblasst. Der amerikanische Traum ist ramponiert, ist für viele schon zu einem Albtraum der Arroganz, der moralischen Heuchelei und der nackten Machtpolitik geworden.
II.
Die USA wurden nach dem Ende des Kalten Krieges zu einem wichtigen Problem der internationalen Politik. Ohne Washington geht kaum etwas, wenn globale Fragen gelöst werden sollen. Die wirtschaftliche, politische, technologische und militärische Dominanz der einzigen Supermacht ist so gewaltig, dass an ihr kein Weg vorbeiführt. Globale Umweltpolitik, Friedenssicherung in Konfliktregionen, die Stimulierung der Weltwirtschaft - es gibt kaum bedeutsame globale Fragen, bei denen die Welt nicht auf die Zusammenarbeit oder wenigstens eine wohlwollende Toleranz seitens der Vereinigten Staaten angewiesen wäre. Noch dramatischer zeigt sich diese Abhängigkeit, wenn Washington den Weg eines rabiaten Unilateralismus beschreitet: Der Irakkrieg war bei weitem nicht der erste Fall, bei dem die USA mit geringer Rücksichtnahme auf andere Akteure ihre Eigeninteressen mit Nachdruck durchsetzten. Er war aber zugleich ein gefährliches Lehrstück, dass solches Verhalten zu einer schweren Schädigung der Vereinten Nationen und des Völkerrechtes führen kann. Noch immer ist die Weltgemeinschaft damit beschäftigt, die Trümmer dieser Vorgehensweise zusammenzutragen und notdürftig zu kitten.
Durch die beispiellose Machtfülle der USA und ihre zunehmend rücksichtslose Anwendung hat sich auch unser Verhältnis zu Amerika zu einem Schlüsselproblem entwickelt. Die Weltpolitik dreht sich seit dem Ende des Kalten Krieges vor allem um die Frage, ob die USA ihre globale Vorherrschaft eher hemdsärmelig und gewaltsam oder im Rahmen multilateraler Zusammenarbeit auf der Grundlage verbindlicher Regeln, unter Respektierung ihrer Verbündeten, der Vereinten Nationen und des Völkerrechts wahrzunehmen gedenken. Aber auch die europäische Identität bildet sich in der Auseinandersetzung mit US-amerikanischer Politik und US-amerikanischer Kultur. Soll Europa zum dauerhaften Juniorpartner der USA werden? Soll es einen politisch-kulturellen Gegenentwurf vorlegen? Auch die deutsche Politik und die deutschen Intellektuellen tun sich mit Amerika schwer: bekennerhafter Atlantizismus wie schablonenhafter Antiamerikanismus bilden ernste Denk- und Handlungsblockaden. Diese Tendenz ist seit der Wiedervereinigung, die eine Stärkung "nationalen" Denkens mit sich brachte, noch gewachsen. Eine nüchterne Betrachtung unseres Verhältnisses zu den Vereinigten Staaten ist so noch dringender, aber auch schwieriger geworden.
Die USA sind nicht erst in den letzten Jahren zu einem zentralen Problem geworden, aber der Streit um den Irakkrieg hat unser Verhältnis zu Amerika ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, hat verborgene Konflikte zugespitzt. Sind die USA, wie manche Beobachter überspitzt meinen, selbst zu einem "Schurkenstaat" geworden, der sich um den Rest der Welt und das internationale Recht nicht schert? Oder stellt sich Washington nur den neuen globalen Herausforderungen des Extremismus und Terrorismus, während die europäischen Intellektuellen - und manche Regierungen - davor die Augen verschließen? Liegen also die transatlantischen Probleme vor allem an der unilateralen Politik der Bush-Administration oder an der "Naivität der Europäer", die von amerikanischen Politikern, Wissenschaftlern und Publizisten gern beklagt wird?
III.
Die Machtstellung der USA im internationalen System kann man ihnen nicht vorwerfen. Wenn die USA wirtschaftlich, technologisch, politisch und kulturell ein so hohes Gewicht besitzen, dann liegt das einerseits an ihrer internen Entwicklungsdynamik der beiden letzten Jahrhunderte und an ihrer schieren Größe, andererseits an der Schwäche der anderen Akteure: die Stagnation und das Auseinanderbrechen der Sowjetunion oder die außen- und sicherheitspolitische Handlungsunfähigkeit der Europäischen Union, die in den Balkankriegen und beim Irakkrieg so deutlich wurde, darf man kaum Washington vorwerfen. Die Stärke der USA liegt also in ihrer eigenen Kraft und an der Schwäche möglicher Gegengewichte.
Anders sieht es aus, wenn man die Art betrachtet, wie Washington mit der eigenen Dominanz umgeht. Zwar hat es in der amerikanischen Politik schon immer die beiden Grundströmungen des Uni- und des Multilateralismus gegeben. Aber seit Mitte der 1990er Jahre - bereits unter der Clinton-Administration - setzten sich immer stärker einseitige Handlungsmuster durch, bei denen sich Washington nicht selten der Weltgemeinschaft entgegenstellte: die notorische Weigerung der USA, ihre Mitgliedsbeiträge bei der UNO zu bezahlen (im Sommer 2001 mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar Zahlungsrückstände, inzwischen vermindert), die häufige Verhängung einseitiger Wirtschaftssanktionen gegen zahlreiche Länder (am bekanntesten: gegen Kuba, den Iran und Libyen), eine Verweigerung der Ratifizierung des Atomteststoppabkommens, die Kündigung des ABM-Vertrages und die Verfolgung eines Nationalen Raketenabwehrsystems, die Verweigerung des Verifikationsregimes zur Biowaffenkonvention, die Weigerung die Ottawa-Konvention über das Verbot von Anti-Personen-Minen zu unterzeichnen, die Ablehnung des Kyoto-Protokolls zum Schutz des Weltklimas, die offene Sabotage des Internationalen Strafgerichtshofes und eine massive Politik der Täuschung, der Drohung, Bespitzelung und schließlich Ignorierung des UNO-Sicherheitsrates vor dem Irakkrieg sind deutliche Warnzeichen.
Der Irakkrieg brachte die Tendenz US-amerikanischer Verweigerung und eines rabiaten Unilateralismus verstärkt ans Licht. Während die US-Regierung immer wieder die Missachtung des UNO-Sicherheitsrates und seiner Resolutionen durch den Irak als Grund seiner Konfrontations- und Kriegspolitik betonte, erklärte sie diesen selbst als "irrelevant" (Bush), wenn er den US-Vorgaben nicht folge. Während Bagdad zur allgemeinen Überraschung der Sicherheitsratsresolution 1441 zu folgen bereit war, führte Washington trotzdem Krieg gegen den Irak - ohne bedroht oder angegriffen zu sein, ohne einen Beschluss und gegen den Willen des UN-Sicherheitsrates, also völkerrechtswidrig. Und während Saddam Hussein die UNO-Waffeninspekteure ins Land und endlich ungehindert arbeiten ließ, erklärte George Bush genau deswegen ihre Arbeit zur "Wiederholung eines schlechten Films", den er sich nicht ansehen wolle. Der Krieg wurde schließlich mit der doppelten Begründung geführt, die irakischen Massenvernichtungswaffen vernichten und die irakische Unterstützung der Terrororganisation Al-Qaida beenden zu wollen. Bald wurde offensichtlich, dass der Irak schon seit längerem über keine Massenvernichtungswaffen mehr verfügte und von einer Zusammenarbeit mit Usama bin Ladin ebenfalls keine Rede sein konnte. Der Krieg war nicht nur völkerrechtswidrig, sondern auch der Weltöffentlichkeit und den Verbündeten gegenüber durch Lügen und Täuschungen gerechtfertigt worden.
IV.
Die Beschädigung des Völkerrechts und der Vereinten Nationen durch Washington sind keine Petitessen. Völkerrecht und Vereinte Nationen sind in einer konfliktträchtigen und komplexer werdenden Welt Schlüsselmechanismen zur Einhegung von Konflikten, zu ihrer kooperativen und gewaltlosen Beilegung. Die Fortschritte des Völkerrechts im letzten Jahrhundert und die Gründung der - wenn auch weiterhin viel zu schwachen und unbefriedigend verfassten - Vereinten Nationen haben historische Bedeutung. Sie bilden erste, wenn auch noch unsichere und unzureichende Schritte zu einer Ordnung der internationalen Beziehungen, die das Gesetz des Dschungels überwinden. Der einzige Weg dazu besteht in der Verrechtlichung der internationalen Beziehungen, in deren Rahmen nicht mehr die Macht und Skrupellosigkeit den egoistischen Akteuren zum Erfolg verhelfen, sondern für alle die gleichen Regeln gelten, an die sich alle zu halten haben, unabhängig von Rasse, Religion, Größe oder Kultur. Die historisch-kulturellen Fortschritte auf diesem Weg sind noch begrenzt, aber vorhanden, wertvoll und ausbaufähig. Gerade im Land des Holocaust sollten wir diesen Weg zur Zivilisierung und Verrechtlichung der Internationalen Beziehungen und der Gleichheit aller internationalen Rechtssubjekte besonders ernst nehmen. Internationaler Sozialdarwinismus und das Recht des Stärkeren sind eine Bedrohung zuerst der Schwachen, letztlich aber der ganzen internationalen Gemeinschaft.
Die USA haben über Jahrzehnte - wenn auch nicht immer mit gleich großem Engagement - am Ausbau völkerrechtlicher Mechanismen mitgearbeitet, sie haben, wenn auch manchmal zögerlich und mit Einschränkungen, die Vereinten Nationen als Handlungsrahmen akzeptiert. Jetzt allerdings scheinen diejenigen Kräfte in Washington die Oberhand gewonnen zu haben, die das Völkerrecht für eine Nebensache oder ein bloßes Spielzeug und die UNO für Teufelswerk zu halten belieben.
V.
Die US-Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten und darüber hinaus verbirgt sich hinter moralischen Begriffen und Kategorien, zielt aber zunehmend auf Dominanz und Kontrolle. Während die Bush-Administration von einer Demokratisierung des Nahen und Mittleren Ostens, von der Befreiung des Irak von der Diktatur, von der Beseitigung der Massenvernichtungswaffen - der anderer Staaten, nicht der eigenen - spricht, setzt sie vor allem auf militärische und andere Zwangsmittel, um die Region zwischen dem Nahen Osten und Zentralasien im Sinne eigener Machtinteressen neu zu ordnen. Dabei geht es nicht allein um die Ressourcen und Ölvorkommen des Persischen Golfes und Zentralasiens, sondern vor allem um die Kontrolle dieser geostrategisch wichtigen Region. Häufig wird die Zusammenarbeit mit auch blutigen Diktatoren nicht als Problem betrachtet, solange es nur der Förderung eigener Interessen dient. Auch der an sich notwendige Kampf gegen den internationalen Terrorismus wird diesen Machtinteressen untergeordnet. Dieses Schicksal teilt er mit der "Demokratisierung", den Menschenrechten und dem Völkerrecht, die ebenfalls politisch instrumentalisiert werden, um den egoistischen Eigeninteressen zu dienen: wenn nützlich, werden beide ins Zentrum der Argumentation gestellt, sonst ignoriert oder offen missachtet. Wer diese Werte aber zu einem Knüppel gegen politische Gegner macht, untergräbt ihre Glaubwürdigkeit und fügt ihnen schweren Schaden zu. Deshalb darf auch die Terrorismusbekämpfung einer notwendigen Politik der nachhaltigen und friedlichen Entwicklung nicht entgegenlaufen.
Diese Problematik gilt offensichtlich nicht allein in Bezug auf den Nahen Osten. In anderen Regionen - etwa in Mittel- und Südamerika - kann solche Politik des "dicken Knüppels" (Präsident Theodore Roosevelt) auf eine lange Tradition zurückblicken, die bis heute zwar gemildert, aber nicht beendet ist, wenn man etwa an die Politik der Reagan-Administration der 1980er Jahre oder den aktuellen "Plan Columbia" in Kolumbien denkt.
VI.
Kritik an der Politik Washingtons wird oft mit dem Vorwurf des "Anti-Amerikanismus" belegt. Nun ist es offensichtlich, dass es in Europa tatsächlich verschiedene Formen des Antiamerikanismus gibt, die sich manchmal aus kultureller Überheblichkeit, mal aus enttäuschter Liebe, mal aus Eurozentrismus oder aus anderen Quellen speisen. Häufig scheint seine Ursache auch in der Entzauberung eines früher leuchtenden Vorbildes zu liegen: eine übertriebene und kritiklose moralische Überhöhung der USA kann leicht zu Enttäuschung führen, wenn sie immer wieder mit einer realen politischen und militärischen Praxis konfrontiert wird, die diesen Werten grundlegend widerspricht. Hier besteht die Gefahr einer Emotionalisierung oder besserwisserischen Moralisierung des eigenen Verhältnisses zu den USA, die den Blick für klare Analysen und fundierte Kritik trüben. Antiamerikanische Denkweisen vergessen nur zu oft, dass es innerhalb der US-amerikanischen Gesellschaft viele potentielle Partner gibt, die selbst einer falschen, imperialen und unilateralen Politik des eigenen Landes widersprechen. Mit solchen Kräften verstärkt zusammenzuarbeiten ist eine wichtige Aufgabe europäischer Politik, gerade auch der Zivilgesellschaft.
Kritik an den Politiken Washingtons und Antiamerikanismus sind zwei unterschiedliche Dinge: ist letzterer ein gefühlsmäßiger Abwehrimpuls, der die USA insgesamt als etwas kulturell Minderwertiges betrachtet und in den Bereich der Feindbilder, nationalen Klischees und Vorurteile gehört, so sollte Kritik an den Politiken, Ideologien und Praktiken eines mächtigen Landes eine Selbstverständlichkeit sein. So wie es möglich ist, die eigene Regierung, die französische oder andere zu kritisieren, ohne dadurch "anti-deutsch" oder "anti-französisch" zu sein, so ist auch Kritik an der Politik Washingtons nicht nur möglich und legitim, sondern oft sinnvoll oder notwendig. Dass eine Weltmacht, gar die einzige Supermacht, wegen ihrer herausragenden Bedeutung für die Weltpolitik besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit steht und stehen muss, ist selbstverständlich - und dass gerade die Politik der aktuellen US-Regierung aufgrund ihres oft rücksichtslosen Unilateralismus in besonderem Maße Kritik auf sich zieht, darf nicht überraschen. Fundierte Kritik als "Anti-Amerikanismus" zu verunglimpfen, ist bloße politische Demagogie.
VII.
Europa muss auf die beispiellose Machtstellung eines einzigen Landes, es muss auf dessen destruktive Politikanteile entschlossen und besonnen reagieren. Weder ein gefühlsmäßiges Aufbegehren, eine anti-amerikanische Konfrontationspolitik, noch eine Unterordnung unter oder gar Vasallentreue gegenüber Amerika wird den Zukunftsaufgaben gerecht. Der Versuch, sich im Stile Tony Blairs in Washington anzubiedern und jede Politik der amerikanischen Regierung fast bedingungslos zu unterstützen, widerspräche den europäischen Interessen. Eine solche Politik wäre nicht nur nutzlos, sondern auch falsch.
Eine kritische und konstruktive Politik Europas gegenüber den USA wird dadurch erschwert, dass es hier selbst politische Kräfte gibt, die daran kein Interesse haben. Ministerpräsidenten wie Berlusconi und bis vor kurzem Aznar erschweren eine gemeinsame Politik Europas, die auf die Selbstzivilisierung des eigenen Kontinents zielt. Es kommt deshalb als Voraussetzung einer positiven Politik Europas gegenüber Amerika auch darauf an, die Diskussion innerhalb Europas über eine konstruktive eigene Rolle zu verstärken. Wir müssen hartnäckig an einer kooperativen, handlungsfähigen, nachhaltigen und friedensfördernden Identität Europas arbeiten.
Nach den Erfahrungen zweier Weltkriege und mehrerer Jahrhunderte des Blutvergießens in Europa durch skrupellose Machtpolitik einzelner Staaten oder Staatengruppen sollte der alte Kontinent gelernt haben, wie wichtig Mechanismen friedlicher Konfliktbeilegung im internationalen Rahmen sind. Die Bedeutung dieser historischen Erfahrung erkennen amerikanische Europakritiker wie Robert Kagan nicht.
Und das heißt: das Völkerrecht und die Vereinten Nationen müssen nach allen Seiten gegen Versuche verteidigt werden, sie zu untergraben, zu ignorieren, zu beschädigen oder zum Machtinstrument einzelner Mächte herabzuwürdigen. Wenn die Vereinigten Staaten weiter diesen Weg beschreiten, müssen die europäischen Staaten gemeinsam die zivilisatorischen Fortschritte von UNO und Völkerrecht verteidigen - nicht weil die USA der Übeltäter sind, sondern weil irgendeine Großmacht die Einrichtungen friedlicher Konfliktbeilegung bedroht. In diesem Sinne ist es die Aufgabe Europas, mit anderen zusammen an der multilateralen Einhegung aller größeren Mächte zu arbeiten: seiner selbst, Russlands, Chinas, aber auch der USA.
Europa sollte sich allerdings vor der Versuchung hüten, die USA dadurch eindämmen zu wollen, dass es sie imitiert, dass es ihnen kulturell und politisch immer ähnlicher wird oder gar selbst den Weg zu einer militärischen Supermacht beschreitet. Zwar wird Europa zur Vermeidung zu großer Machtungleichgewichte ein gemeinsames militärisches Potenzial benötigen, aber eine Politik der Militarisierung der internationalen Beziehungen kann nicht dadurch bekämpft werden, dass man sich an ihr beteiligt oder sie selbst betreibt. Europa muss zu einer gemeinsamen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik und finden, sonst bleibt die Gefahr der Spaltung, Lähmung und der Unfähigkeit bestehen, die sich auf dem Balkan und anlässlich des Irakkriegs gezeigt hat. Aber die Gewinnung der eigenen Handlungsfähigkeit muss mit der Bereitschaft der Selbsteinhegung der eigenen Macht verbunden werden, wenn diese nicht außer Kontrolle geraten soll.
Europa muss zu einem nicht-militaristischen Gegengewicht zu den Vereinigten Staaten werden, das dem Frieden und der nachhaltigen und menschenwürdigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft verpflichtet ist. Es muss verstärkt mit anderen relevanten Akteuren in Nord und Süd kooperieren, die zwar oft unterschiedliche Auffassungen haben, aber fast alle eine unilaterale Dominanz der USA für bedrohlich halten. In diesem Sinne wird es höchste Zeit, dass Europa aus seiner regionalen Beschränktheit heraustritt und eine aktive globale Rolle übernimmt - ohne dabei der Hybris zu erliegen, selber "Weltpolizist" werden zu wollen oder für die Lösung aller globalen Fragen verantwortlich zu sein. Europa kann und sollte eine Schlüsselrolle bei der Organisation multilateraler Lösungen für globale Fragen übernehmen. Die weitere Konzentration auf die eigene Region und ihre unmittelbare Nachbarschaft behutsam durch Kooperationsangebote globaler Art zu ergänzen, wäre der richtige Weg. Fragen des globalen Schutzes von Klima und Biodiversität, der Friedensbewahrung, der Stärkung der Vereinten Nationen und der Verrechtlichung der Internationalen Beziehungen sind offensichtliche Beispiele. Dabei kann die Maxime gelten: wenn immer möglich mit den USA, sonst aber auch ohne sie. Europa verfügt nicht über genug Gewicht, die Welt nach seinem Bilde zu gestalten, aber doch über genug Einfluss und Ansehen, einen ständigen Druck zur Kooperation auf andere Länder - einschließlich den USA - aufrecht zu erhalten.
Zu den Aufgaben gehört es auch, weiterhin und in Zukunft noch verstärkt die eigenen wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Interessen gegenüber Washington offen und selbstbewusst zu vertreten. Dies bedeutet keinen Euronationalismus, sondern das Bestehen darauf, dass auch in den transatlantischen Beziehungen Gleichberechtigung und Ausgewogenheit herrschen sollten: eine Politik Washingtons, die Europäische Union (und andere) unter großem ideologischen Aufwand beispielsweise zu einer völligen Öffnung der Märkte zu zwingen, selbst aber wichtige Wirtschaftssektoren hinter Schutzmauern zu verstecken, bleibt inakzeptabel.
VIII.
Die transatlantischen Beziehungen sind und bleiben für Europa zentral. Die USA sind wirtschaftlich, politisch und militärisch zu wichtig, als dass Europa sich auf absehbare Zeit "abkoppeln" oder eine Politik der Konfrontation einschlagen könnte oder sollte. Eine Alternative zwischen Unterwerfung und antiamerikanischem Aktivismus dürfen wir nicht akzeptieren. Die Gestaltungsaufgabe besteht darin, die europäisch-amerikanischen Beziehungen neu zu ordnen. Sie sollten dabei eng und kooperativ gehalten werden, aber entweder eine neue, gemeinsame Grundlage bekommen, die auch die europäischen und globalen Interessen gleichberechtigt berücksichtigt, oder aber eine "Normalisierung" der Kooperation organisieren, die aus einer früheren "Wertegemeinschaft" eine Zweckgemeinschaft werden lässt. In den letzten Jahren scheint insbesondere die Bush-Administration die Wertegemeinschaft durch ihren hemdsärmeligen Unilateralismus aufzukündigen, der Völkerrecht und andere zivilisatorische Kernbestände untergräbt. Wir brauchen einen politischen und gesellschaftlichen Dialog zwischen Europa und den USA, um festzustellen, ob dieser Ausstieg aus der Wertegemeinschaft noch rückholbar ist. Dazu gibt es sicher Chancen, die genutzt werden sollten - die angesprochene, verstärkte Zusammenarbeit mit den aufgeschlossenen Sektoren der US-Zivilgesellschaft und Politik wären dazu dringlich. Wenn es gelingt, Menschenrechte, Demokratie, Umweltschutz, Völkerrecht und Friedensbewahrung zum gemeinsamen Wertekanon zwischen den USA und Europa zu machen - dann könnte den transatlantischen Beziehungen eine neue Blütezeit bevorstehen. Sollten die politischen Führungskreise in den USA auf absehbare Zeit nicht bereit sein, sich auf diese gemeinsamen Grundlagen ernsthaft einzulassen, dann steht kein Abbruch der transatlantischen Zusammenarbeit zu erwarten, aber deren Umgestaltung zu einer entideologisierten Interessengemeinschaft zweier Machtblöcke.
IX.
Die Zeit der transatlantischen Romantik und der Schwärmerei ist endgültig vorbei. Die europäisch-amerikanischen Beziehungen müssen neu geordnet werden. An die Stelle bekennerhaften Pro- oder Anti-Amerikanismus muss eine Neubestimmung unserer Beziehungen treten, die von zwei Kernfragen geleitet wird: von unseren Interessen, den eigenen, gemeinsamen und globalen, sowie von den politischen und moralischen Werten, deren Substanz vor ihrem rhetorischen Missbrauch geschützt werden muss. Akzeptieren sich beide Seiten noch als prinzipiell gleich, oder soll bloße Gefolgschaft durchgesetzt werden? Akzeptieren auch die USA weiterhin den Primat der Friedensbewahrung und des Schutzes der Umwelt? Akzeptieren sie das Völkerrecht und die Werte und Bestimmungen der Charta der Vereinten Nationen als Handlungsmaxime? Von diesen Fragen wird die Zukunft der transatlantischen Beziehungen abhängen. Die Europäer sollten für eine zivilisierte und kooperative Organisierung der Weltpolitik eintreten, entweder mit, sonst aber auch ohne Washington - gemeinsam mit den Kräften in Amerika, die ebenfalls die Werte der Toleranz, Demokratie und globaler Rechtsstaatlichkeit hochhalten.
Die UnterzeichnerInnen:
Prof. Dr. Dr. hc. Günter Altner, Biologe und Theologe (Heidelberg) Dr. Hans Arnold, Botschafter a. D. (Riedering-Heft) René Böll, Maler & Graphiker (Bornheim/Köln) Prof. Dr. Jan C. Bongaerts, Umwelt- und Ressourcenmanagement (Freiburg) Dr. Claudia Derichs, Politikwissenschaftlerin (Duisburg) Annegret Falter, Geschäftsführerin Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW, Berlin) Michael Guggemos, Gewerkschaftssekretär (Berlin) Prof. Dr. Dr. hc. Bernd Hamm, Soziologe (Trier) Prof. Thomas Heberer, Politikwissenschaftler (Duisburg) Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, Sozialethiker, Leiter Nell-Breuning-Institut (Frankfurt am Main) Dr. Reinhard Hermle, Politologe (Aachen) Dr. Jochen Hippler, Politikwissenschaftler (Duisburg) Prof. em. Dr. Klaus Hüfner, Wirtschaftswissenschaftler (Berlin) Dr. Hartmut Ihne, Politikwissenschaftler (Bonn) Dr. Burkhard Könitzer, Geschäftsführer Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF, Bonn) Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin Bündnis 90/Die Grünen (Berlin ) Joachim Lindau, Diplom-Sozialwirt (Stuttgart) Prof. Dr. Gerd Michelsen, Umweltwissenschaftler (Lüneburg) Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg, Soziologin (Kassel) PD Dr. Urs Müller-Plantenberg, Soziologe (Berlin) Winfried Nachtwei, MdB (Münster) Prof. Dr. Jens Naumann, Politologe und Erziehungswissenschaftler (Münster) Prof. Dr. Franz Nuscheler, Politikwissenschaftler, Direktor Institut für Entwicklung und Frieden (INEF, Duisburg) Prof. Dr. Claus Offe, Politikwissenschaftler (Berlin) Siegfried Pater, Journalist und Filmemacher (Bonn) Eva Quistorp, MdEP a.D., Theologin, Autorin (Berlin) Prof. Dr. Uta Ruppert, Politikwissenschaftlerin (Frankfurt) Jeanette Schade, M. A., Politik- wissenschaftlerin (Duisburg) Prof. em. Dr. Dr. hc. Udo E. Simonis, Umweltwissenschaftler (Berlin) Dr. Irmgard Schwaetzer, Bundesministerin a. D. (Berlin) Anja-Désiree Senz, M. A., Politikwissenschaftlerin (Duisburg) Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, Politologe (Hamburg) Peter Wahl, Soziologe (Berlin) Dr. Ludwig Watzal, Redakteur (Bonn) Beate Weber (Heidelberg) Dr. Volker Weyel, Chefredakteur (Berlin) Dr. Angelika Zahrnt, Volkswirtin (Neckargemünd) Andreas Zumach, Journalist (Genf)
Die InitiativeDie "Duisburger Erklärung" ist eine private Initiative deutscher Intellektueller, die im Rahmen der "Duisburger Akzente" am 12. Mai 2004 auf einer Podiumsdiskussion debattiert werden soll. Die "Akzente" sind ein Kulturfestival der Stadt Duisburg, das aktuelle kultur- und gesellschaftspolitische Themen aufgreift. Das diesjährige Motto lautet: "Endstation Amerika?". www.vhs-duisburg.de
Die Erklärung kann außerdem bestellt werden bei: Anke Schaefen Volkshochschule Duisburg 47049 Duisburg
1 Jahr nach dem Beginn und offiziellem Ende des aller, auch militärischer Vernunft widersprechenden, mit großen Medienlügen und super High- Tech geführten US-Irakkrieges,
der in eine Art Vietnamkrieg und "Bürgerkrieg " hineinzuschliddern droht,
der mit einer teils durch Erpressungen der Bushregierung und Lügen der Murdochmedien u.a., wie Illusionen, vieler think- tanks ,Beraterfirmen ,Ölfirmen und Bechtel-cooperation zustande gekommenen "Koalition der Willigen" ..,
den Irak in ein Zentrum von internationalem Terror und religiösem und nationalistischem Fanatismus zu verwandeln scheint,
hoffen wir auf Lösungen mit Hilfe einer Stärkung und Reformierung der UN und kluger Initiativen der EU, eine deeskalierende, sich der UNO und dem internationalen Strafgerichtshof unterordnende Rolle der NATO für die Hilfe in den Tragödien, die sich im Nahen Osten abspielen,
auf eine Stärkung moderater und aufgeklärter Kräfte in der arabischen Welt wie die Stimme auch von der palästinensischen Friedensbewegung mit Hanan Ashrawi und der israelischen Friedensbewegung, mit den Frauen in Schwarz, den 27 Piloten u.a. ,
auf eine Überwindung aller gewalttätigen Extremisten und Fanatikergruppen oder Feudalherren in der arabischen-irakisch-iranischen Region,
verweisen wir auf die kritischen Stimmen in den USA, die nun endlich deutlicher in die Medien kommen wie
das Buch von Hans Blix,
das Buch von R. Clark,
die Reden von Howard Dean und Kerry
Edward Kennedy und Nader
und nicht zuletzt auf die spanische Friedensbewegungen und die spanischen Europäerinnen, die Zapatero gewählt haben,
gegen den Krieg wie gegen den Terror von ETA und von Al Qaida u.a. islamistischem Größenwahn und Banden und gegen die Lügen, gegen Selbstmordattentate und die Bedrohungen der einfachen Zivilbevölkerung dadurch im Irak, in Israel wie in Europa!!!.
Die Demonstrationen für ein soziales Europa vom 3.4. in Berlin, Stuttgart, Paris, Rom, Oslo, Athen zeigen wie die Friedensdemonstrationen vom 20.3. in den USA und die kritischen SchauspielerInnen wie Susan Sarandon und Michael Moore, wie viele workshops auf dem internationalen Sozialforum in Mumbai, dass wir als globale, gewaltfreie und frauenfreundliche Zivilgesellschaft miteinander kreativ, solidarisch kooperieren können und müssen, nicht nur über das Internet und die Medien, die ja oft Teil der zunehmenden Fragmentierung, Vulgarisierung und Brutalisierung der Welt sind, global denken, lokal handeln im Sinne der agenda 21 und der UN charta,
im Sinne der friedlichen und frauenfreundlichen Traditionen und aufklärerischen Innovationen
in jüdischen, christlichen, islamischen, buddhistischen, mystischen und anderen spirituellen Kulturtraditionen, die mehr kooperieren sollten weltweit und in den lokalen, von neoliberaler Globalisierung und gewaltbereitem Fanatismus bedrohten Stadt- und Dorfkulturen.
queridoa amigas y amigos,
que vienen pro favor con ponchos y musica y candelas....hacemos un circulo de esperanza con nosotros amigas y amigas de Latino america en latinoamerica y en Berlin y en Nueva York que se llaman peacefulltomorrows
Liebe Leute, liebe Freundinnen, liebe Kollegen,
ich möchte euch schon mal darauf hin weisen, dass ich mit einigen von Frauen für Frieden
aus Berlin und aus den USA und aus Chile am 11.9.
Support the UN! IPB-international peace bureau-Geneva- statement on Iraq situation contact.Eva Quistorp ,Berlin tel 3239543
Eva Quistorp,Vorstandsmitglied des internationalen Friedensbüros erklärt nach den Beratungen des IPB-internationales Friedensbüro- in Genf zur aktuellen Lage im Irak und der US-Weltpolitik und der Rolle der UNO zusammen mit dem Vorstand des internationalen Friedensbüros: im Gedenken an die Überwindung von Terror und Krieg in Europa am 8.Mai 1945 und dem Beginn der Re-demokratisierung Europas 1945 und 1989
Nach der großen Friedensdemonstration in Washington und L.A. zum Gedenken an Martin Luther King ab 20.1. 2003 an Montagsdemonstrationen gegen den drohenden Irakkrieg teilzunehmen:
Wir wollen uns bis zum 15.2. und danach regelmäßig jeden Montag in Solidarität mit der US-Friedens- und BürgerInnenrechtsbewegung, den US-städten gegen den Krieg , sowie den Montagsfriedensdemos in Leipzig versammeln.
Wir treffen uns um 18.00 Unter den Linden, vor der Humboldtuni
und ziehen danach ruhig zum Brandenburger Tor - Platz des 18. März.
Dort werden wir kurze Mahnwachen, Friedensgebete oder Reden halten.
Unter dem Motto: